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Koch-Profi kocht mit Ganztagsschülern

Koch- und Back-AG mit dm Profi-Koch Werner Hovestadt.

Das Ganztagsangebot der Don-Bosco-Schule kommt bei Schülern und Eltern an. Das zeigen sowohl die Anmeldezahlen als auch die Rückmeldungen von Eltern und Schülern. "Wir sind alle auch sehr bestrebt", führt Schulleiter Michael Roters aus, "attraktive, abwechselungsreiche und auch jährlich neue Akzente zu setzen."

Eltern können an der Gescherer Hauptschule – und das ist fast einzigartig in NRW – sich für den Ganztag oder Halbtag an der gleichen Schule entscheiden.

"Insoweit stehen wir unter einem bewussten Qualitätsdruck bei Schülern, Eltern wie auch Lehrern", unterstreicht der Schulleiter. Organisatorisch wie inhaltlich ist auch die Schulsozialarbeiterin Sandra Kempkes im Ganztag der Schule eingebunden, sowohl im Mittagspausenbereich als auch mit einer eigenen AG. Neben den sportlichen und bewegungsfreundlichen Angeboten können Schüler ebenfalls aus weiteren Angeboten wählen wie: Wir machen naturwissenschaftliche Experimente! Wir bauen Cachons. Wir musizieren. Wir gehen auf Spurensuche in Gescher. "Daneben gibt es", wie Schulsozialarbeiterin Sandra Kempkes nicht ohne Stolz erzählt, "immer besondere Aktionen (in diesem Jahr mit der freiwilligen Feuerwehr) oder Workshops, wie der Trommelworkshop in den Osterferien."

Seit Anfang des Schuljahres ist für den Ganztag auch ein Profi-Koch tätig. Werner Hovestadt kocht und backt mit interessierten Schülern. Diese sind jedes Mal ganz begeistert

Turnhalle wird zur Zirkusmanege

In einem zweitägigen Workshop verwandelten 24 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 – 8 der Don-Bosco-Schule die Turnhalle in eine Manege. In den ersten beiden Tagen in den Osterferien versammelten sich die Schüler gemeinsam mit der Sozialarbeiterin Sandra Kempkes und dem Lehrer Peter Epping in der Schule, um unter der Anleitung der Sozialpädagogin Melanie Heinemann verschiedene Kunststücke einzustudieren. Los ging es mit Jonglage. In wenigen Stunden konnten die Schüler mit Tüchern, Bällen und Ringen jonglieren. Im Anschluss daran wurden die Körperfertigkeiten trainiert. Im Themenbereich Akrobatik übten die Schüler zu zweit den Spinnengang und bauten Menschenpyramiden. Ihre Balance stellten die Schüler in den darauf folgenden Stunden unter Beweis. Viele hatten ihre Einräder, Inline-Skates oder Waveboards mitgebracht und verfeinerten ihr Können nun, in dem sie während des Fahrens mit Bällen oder Tüchern jonglierten. Abgerundet wurde der erste Tag des Workshops durch ein gemeinsames Abendessen mit anschließendem Abendprogramm und einer Übernachtung in der Schule. Die Nacht fiel allerdings für den ein oder anderen Schüler recht kurz aus, da es von dem ereignisreichen Tag viel zu erzählen gab. Der Dienstagmorgen begann mit dem Bereich der Clownerie. Anhand von theaterpädagogischen Übungen wurden kleine Sketche einstudiert. Melanie Heinemann stellte dann gemeinsam mit den Kindern aus den erprobten Kunststücken ein buntes Programm zusammen, welches am Nachmittag vor den begeisterten Zuschauern in der Turnhalle aufgeführt wurde.

Neben Jonglageübungen, Einradfahren und Inlineskating trainierten Schüler der Don-Bosco-Schule im zweitägigen Workshop in den Osterferien umfangreich ihre Körperfertigkeiten. Sie zeigten sich begeistert von dem Angebot und hatten viel Freude auch an den vielfältigen akrobatischen Übungen.

Medi Sports

Den Anfang bildete ein Telefonat. Medi-Sports Inhaber Mark Höing unterbreitete dem Schulleiter der Don-Bosco-Schule das Angebot, sich im Rahmen eines Sponsering für die Fitness für Schüler einsetzen zu wollen. Damit war der Nenner schnell für eine Kooperation zwischen Medi-Sports und Don-Bosco-Schule gefunden: Denn die Bewegung von Schülern zu fördern, ihre körperliche Leistungsfähigkeit wie Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zu ermitteln und zu steigern, das ist ein uneingeschränktes Ziel auch der Schule. Konkret geht es darum, der zunehmenden Übergewichtigkeit von Jungen und Mädchen zu begegnen, körperlichen Schäden wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen entgegen zu steuern und den Haltungs- und Bewegungsapparat zu stärken. Mark Höing: „Ich bin selbst Schüler der Don-Bosco-Schule gewesen und kann heute etwas zurückgeben von dem, was mein beruflicher Mittelpunkt geworden ist und was mir selbst am Herzen liegt. „Das Angebot haben wir deshalb mehr als gerne angenommen und im Nachmittagsbereich im Ganztagsbetrieb eingebracht“, erläutert Roters. Das Fitnessprogramm läuft unter der Bezeichnung Fitnessboxen. Es wird vom Medi-Sport Inhaber zusammen mit dem Trainer Rafael Sicking durchgeführt und vom Sportlehrer Ferdinand Bernard unterstützt. Alle sind begeistert von der Aktivitätsvielfalt, der Kraft, der Ausdauer, dem Bewegungstraining und der Motivierung, mit der die Schüler mittwochs in der 9. Stunde mitgehen. Das Projekt läuft bis zu den Sommerferien. „Wir haben“, so Mark Höing, „Konditionsdaten zu Beginn des Projekts gemessen und sind selbst sehr gespannt auf die Ergebnisse zum Abschluss des Projekts.“ Die Hauptakteure dieses Fitnesskurses, die teilnehmenden Schüler, geben nach einer Erstauswertung absolut positive Bewertungen ab. „Es ist sehr anstrengend“, so die Schüler, „aber es macht sehr große Freude.“ Schulleiter Michael Roters und Sportlehrer Ferdinand Bernard hoffen auf eine Fortsetzung des Projekts im nächsten Schuljahr. Erste Gespräche darüber haben bereits stattgefunden.

Im Ganztag trainieren Schüler mit Begeisterung ihre Fitness. In Kooperation mit Medi-Sportschef Mark Höing bietet die Don-Bosco-Schule bis zu den Sommerferien ein so genanntes Fitnessboxen im Ganztagsbereich an.

Schülerkiosk

Der Schülerkiosk der Don-Bosco-Schule ist nach den Sommerferien in völlig neuem Ambiente im erweiterten Aulagebäude unter großem Interesse der Schüler eröffnet worden. Das neu gebildete Serviceteam um SV-Verbindungslehrer Ferdinand Bernard hatte alle Hände voll zu tun, die Nachfrage nach belegten Brötchen, Schoko- oder Käsebrötchen sowie diversen Getränken, insbesondere Joghurtgetränken, zu befriedigen. Dass viele Schüler in den großen Pausen den Schülerkiosk so stark nachfragen, hat Tradition. Das wissen auch die Schüler des Serviceteams Benidikt Hörbelt, Jan Elskemper, Christopher Schüring, Lukas Wies, Joelle von dem Berge und Sabrina Eichmann aus eigener Erfahrung. Sie haben sich freiwillig gemeldet für die Mitarbeit im Schülerkiosk. „Es ist eine schöne und ansprechende Aufgabe und macht Freude“, meinen die engagierten Schüler, die den Schülerkiosk gemeinsam mit ihrem Chef Bernard zu betreiben. Dazu kommt sicherlich der Reiz des Neuen: Der Schülerkiosk ist gut ausgestattet und hat einen idealen Standort in dem neuen Aulabereich. Er stellt für Schüler ein attraktives Angebot dar, das auch den gesunden Ernährungsaspekt nicht außen vor lässt. Letzteres ist nicht einfach zu realisieren, denn attraktiv soll es ja bleiben. „Wir wollen mal schauen, ob auch die selbst geernteten Äpfel in diesem Jahr den Zuspruch der Schüler finden“, formuliert Schulleiter Michael Roters vorsichtig, „gesund sind sie allemal, aber ob sie im Trend liegen, das wird sich herausstellen.“
Aus der Taufe gehoben wurde der Schülerkiosk im Rahmen einer Projektwoche vor etwa 20 Jahren. „An einem alten Bauwagen haben wir damals rumgewerkelt und ihn als ersten Schülerkiosk salonfähig gemacht“, schmunzelt der damalige wie heutige SV- Lehrer Bernard rückblickend. „Wer die Entwicklung des Schülerkiosks von der Idee über die verschiedenen Stadien bis heute verfolgt“ resumiert der Schulleiter, „freut sich über den attraktiven neuen Standort, die hohe Wertschätzung und Nachfrage bei den Schülern sowie über Schüler- und Lehrerserviceteams, die in all den Jahren engagiert Zeit und Arbeit ehrenamtlich aufgebracht haben.“

In neuem Ambiente ist das Kioskserviceteam der Don-Bosco-Schule im erweiterten Aulaanbau an den Start gegangen und hatte sofort alle Hände voll zu tun. Das Kioskteam (v.l.): SV-Lehrer Ferdinand Bernard, Sabrina Eichmann, Christopher Schüring, Benidikt Hörbelt, Jan Elskemper, Joelle von dem Berge, Lukas Wies

Verkehrserziehung

Da ist die Polizei in der Schule, aber keiner hat was „angestellt“. Für viele Schüler ist das ein gewohntes Bild, denn im Rahmen der Verkehrserziehung lernen sie in regelmäßigen Abständen die unterstützenden Kontakte zwischen der Don-Bosco-Schule mit dem Komissariat „Vorbeugung“ des Kreises Borken kennen. „Wir schnüren alljährlich mit den Polizeibeamten Rickers und Kopp gemeinsam ein ganzes Paket“, so Schulleiter Michael Roters, „um bei Schülern den Blick für ein verkehrssicheres Verhalten zu schärfen.“ Die Klassen 10 erfahren viel über den Zusammenhang von Drogen, besonders Alkohol, im Straßenverkehr. Das Gefahrenpotential insbesondere für Fußgänger und Radfahrer erschließt sich den Schülern der Klassen 5 anschaulich durch die Demonstration des sogenannten „Toten Winkels“ mit einem Polizei-Fahrzeug. In den Klassen 8 spielen die Polizeibeamten Kopp und Rickers mit den Schülern zahlreiche Situationen durch, welchen Gefahren sich Jugendliche im Straßenverkehr, z. B. durch „Stöpsel“ von MP3-Playern in den Ohren oder durch Telefonieren, aussetzen. Mit ihrem Polizeibulli demonstrieren sie den Brems- und Anhalteweg, lassen Schüler diesen schätzen und berechnen und führen ihnen anschaulich vor Augen, was falsche Risikobereitschaft, Musikhören oder Handynutzung im Straßenverkehr erschreckend schnell nach sich ziehen kann. „Für Schüler ist das alles natürlich eine willkommene Abwechselung“, kommentieren die Polizeibeamten diese Aktion. „Zugleich“, so unterstreichen sie, „sahen wir viele zum Teil sehr erschrockene Schüler, denen wir offensichtlich manches Gefahrenpotential deutlich machen können, das zahlreiche Schüler so offensichtlich nicht sehen.“

Erweitertes Bildungsangebot 2010/2011

Herr Coenen:Instrumentalunterricht für Schüler der Klassen 5/6, Mi, 8. Stunde
Herr Bernard:Wir betreuen täglich in den Pausen unseren Schulkiosk (Klassen 9/10).
Herr Tüshaus:

Hilfestellungen zur Berufswahlvorbereitung (Eignungstests, Betriebserkundungen, Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgespräche...)
(Bitte zu den einzelnen Veranstaltungsbereichen gezielt bei Herrn Tüshaus anmelden, er lädt zu den entsprechenden Terminen ein.)

Herr Epping, Frau Kempkes:

Don-Bosco-Schulradio: Wir wollen mit Hilfe von Tonbandgerät und Computer kurze Sendungen produzieren, die über die Lautsprecheranlage der Schule präsentiert werden (Mo., 14.45 Uhr - 16.30 Uhr)

Herr Roters, Frau Hüwe, Frau Nießing; Frau Schulte:

Problem bei einer möglichen Nichtversetzung? In Zusammenarbeit mit Eltern und Schülern werden individuelle Förderkonzepte erarbeitet und umgesetzt.
Schüler sprechen Lehrer direkt an, Eltern sprechen Termine über ihre Kinder mit den Lehrern oder übers Sekretariat ab.

Frau Kempkes:

Mo.: Don-Bosco-Schulradio, s.o.
Di.: kreativ Treff: 15.00-16.30 Uhr, R55
Mi.: Theaterprojekt, Kl. 5-10, 14.45-16.0 Uhr, R55