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Schülerinnen und Schüler entdecken soziale Berufe

Jugendliche der Don-Bosco-Schule in Gescher absolvieren Sozialpraktika – finanziert durch die Initiative „Zukunft fördern“

„Wir waren sofort von Kindern umzingelt.“, schildern David und Alexander, Schüler der Klassen 10 der Don-Bosco-Schule, ihre ersten Erfahrungen im Familienzentrum Garten Gethsemane. Dort absolvierten sie im letzten Schuljahr ihr Sozialpraktikum. Mitschüler des 9. Jahrgangs hören aufmerksam zu, als die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft Sozialpraktikum von ihren Erlebnissen aus der Arbeit des letzten Schuljahres berichteten. So erzählt auch Pia über ihre Praktikumstage im Altenpflegeheim St. Pankratius: „Es war sehr schön mit den Senioren. Ich habe in der Pflege geholfen z.B. Essen gereicht. Aber auch gemeinsam mit den Bewohnern ihre Freizeit gestaltet, indem ich mit ihnen spazieren ging oder sie zu einem bunten Nachmittag begleitet habe.“

Die Veranstaltung, in der die Jugendlichen ihren Mitschülern ihre Erfahrungen und Eindrücke aus der Arbeitsgemeinschaft Sozialpraktikum schildern, ist der Abschluss der gemeinsamen Arbeit in dieser AG. Die Teilnehmer erhalten von ihrer Lehrerin Susanne Große Ahlert bei dieser Gelegenheit ihre Teilnahmezertifikate ausgehändigt.

10 Jungen und Mädchen der Don-Bosco-Schule in Gescher entdeckten im vergangenen Schuljahr spannende berufliche Perspektiven im sozialen und gesundheitlichen Bereich. In einer wöchentlich stattfindenden Arbeitsgemeinschaft wurden die Schülerinnen und Schüler an der Don-Bosco-Schule auf das Sozialpraktikum vorbereitet. Hier erhielten die Jugendlichen Einblicke in Berufsfelder aus sozialen Bereichen und bekamen konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, ihre Bereitschaft zu sozialem Engagement mit einer Ausbildung zu verknüpfen. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten verschiedene Institutionen aus dem sozialen und gesundheitlichen Bereich (Gebiet). Zunächst besuchten sie neben verschiedenen Kindergärten auch die Offene Ganztagsschule, das Altenpflegeheim St. Pankratius, Haus Hall in Gescher sowie das Krankenhaus Maria Hilf in Stadtlohn. Im Anschluss daran absolvierten sie Sozialpraktika in diesen Einrichtungen. Zugleich vertieften sie ihre Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit in der engen Zusammenarbeit mit externen Experten und Trägern der freien Wohlfahrtspflege. Dieses Projekt zur Berufsorientierung wurde an der Hauptschule erstmalig durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Familienbildungswerk Stadtlohn. Unterstützt wird das Programm an der Don Bosco Hauptschule mit 4.000 Euro aus der Initiative „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“

Das Projekt Zukunft fördern der Arbeitsagentur

Im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ finanzieren die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung über 1300 allgemein bildende, weiterführende Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Durchführung von Maßnahmen zur innerschulischen Studien- und Berufsorientierung. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds. 10 verschiedene Projektmodule wurden für verschiedene Schulformen bedarfsorientiert konzipiert - von Berufsorientierungscamps über Schülerfirmen und Auslandspraktika bis zu Kompetenzfeststellungsverfahren. Insgesamt werden nordrhein-westfälische Schulen von 2008 bis zum Jahr 2011 mit rund 30 Millionen Euro bei der Umsetzung von Maßnahmen zur innerschulischen Studien- und Berufsorientierung unterstützt.Umgesetzt wird Zukunft fördern von der Stiftung Partner für Schule NRW. Mehr Informationen unter www.zukunft-foerdern.nrw.de