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Don-Bosco-Schülern die Arbeitswelt zeigen, wie sie ist

Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und der Firma Huesker

Die Don-Bosco-Schule hat eine weitere Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Die HUESKER Synthetic GmbH unterstützt die Schüler künftig verstärkt bei der Berufsorientierung. Vertreter von Schule und Unternehmen besiegelten die Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung.

Für die Don-Bosco-Schule ist es neben den Firmen Eing und Neudecker & Jolitz nun die 3. Partnerschaft in 4 Jahren im Rahmen der IHK Initiative. Außerhalb dieser IHK-Initiative haben allerdings weitere Partnerschaften Tradition, wie zum Beispiel mit der Stiftung „Haus Hall“, der Arbeitsagentur, dem BOZ usw., die mittlerweile ebenfalls in formelle Kooperationsvereinbarungen gegossen wurden.

„Ziel ist, Schülern die Arbeitswelt so zu zeigen, wie sie ist - mit ihren Möglichkeiten und auch ihren Anforderungen“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Sandra Beer. Viele Jugendliche hätten nur ungenaue Vorstellungen von den Karrierechancen im dualen Ausbildungssystem und setzten darum vorschnell ihre Schulkarriere fort, obwohl ihnen eine Berufsausbildung ausgezeichnete Aussichten biete.

Inhalt der Kooperation sind unterschiedliche Maßnahmen, so kommen z.B. Ausbildungsbotschafter in die Schule und informieren Schulklassen über ihre jeweiligen Ausbildungsberufe und präsentieren ihren Ausbildungsbetrieb. Ausbilder der Fa. Huesker zeigen einen Film über die Produktion im Betrieb und vermitteln somit berufswahlrelevante Inhalte. Im Bereich Arbeitslehre Wirtschaft werden Bausteine zusammen mit dem Betrieb erstellt und den Schülern praxisrelevant vermittelt. Im Rahmen der Berufsfelderkundungen lernen Schüler an einem Tag den Beruf des Produktionsmechanikers Textil, Mechatronikers, Elektronikers für Betriebstechnik oder des Industriemechanikers kennen.

Bei Partnerschaft Schule-Betrieb geht es aber nicht nur um Berufsorientierung. Mit dem Projekt wolle die IHK die Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen, erläutert IHK-Projektmitarbeiterin Sandra Beer. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt, auch wenn das Zeugnis auf dem ersten Blick etwas anderes sagt.“

Juliane Brüning, Personalleiterin bei Huesker, unterstreicht angesichts sinkender Schulabgängerzahlen die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben, so Brüning.