Telefon

0 25 42 - 60 702

Gelungener Berufsparcours für Achtklässler

 

Vom Altenpfleger bis zum Zerspannungstechniker boten 11 Firmen den Schülern der achten Jahrgangsstufe an 16 Stationen Möglichkeiten an, praktische Arbeitsproben zu trainieren und sich über 20 Ausbildungsberufe zu informieren. Am diesjährigen  elften Berufsparcours nahmen neben der Don-Bosco-Schule auch die Realschule und die Gemeinschaftshauptschule Heiden teil. So wurden Pflastersteine verlegt, Schaltungen verdrahtet, Verbände angelegt oder Formulare ausgefüllt. Mit Eifer, Konzentration und Interesse waren ca. 150 Jungen und Mädchen bei der Sache.

„Diese Veranstaltung zur Berufsorientierung hat sich in den vergangenen elf Jahren nachhaltig entwickelt und basiert auf einer sehr verlässlichen Zusammenarbeit zwischen den Betrieben und den Schulen vor Ort. Unsere Schüler haben die Möglichkeit, ihre praktischen Stärken und Schwächen auszuloten, Kontakte für Praktika oder Ausbildungsplätze mit örtlichen Firmen zu knüpfen und umgekehrt“, so Schulleiter Michael Roters für die beteiligten Schulen.

Dies bestätigten auch die zahlreichen Vertreter aller teilnehmenden Betriebe in einer abschließenden Runde: „Wir wollen die enge Verbindung zu den Betrieben der heimischen Wirtschaft unterstützen und fördern.“

Die angebotenen Stationen waren dicht umlagert. Die einzelnen Übungen auf dem Parcours waren bewusst „einfach“ gehalten. So musste bei der Volksbank eine Rechnung mittels Überweisung bezahlt werden. Die Stadt Gescher bot an, einen Antrag auf Hundesteuer zu stellen. Sehr viele verschiedene Aufgaben gab es bei der Firma Himmel by Neudecker & Jolitz sowie der Tierklinik Hochmoor zu erledigen. Die Firma Huesker Synthetics ließ Schaltdosen verdrahten, den Umgang mit dem „Stehlifter“ (Pankratius Altenheim) erprobten Schüler selbsttätig. Gleich mit mehreren Arbeitsstationen wartete die Firma Ruthmann GmbH auf. Bei der Tischlerei Twents stellten die Jugendlichen einen Fotohalter als Holzfigur her. Die EGW ließ Schüler den PH-Wert messen. Bei der Firma Schwanekamp konnten Natursteinwerkstücke verklebt und beschliffen werden. Die Textilveredelung Eing hatte neben Textilmustern auch die Fehlersuche bei Stoffmustern im Programm.

 

„Das Wichtigste bei all diesen praktischen Übungen ist die Erkenntnis der Schüler, in welchen Bereichen sie ihre Stärken sehen“, so die neue Berufswahlkoordinatorin der Don-Bosco-Schule, Eveline Gößmann. Um den Überblick zu behalten, wurden von den Schülerinnen und Schülern Laufzettel geführt und mit einer persönlichen Bewertung der jeweiligen Tätigkeit versehen. Darüber hinaus hatten die Schüler ebenfalls die Möglichkeit, vorbereitete Bewerbungskarten bei den für sie interessanten Firmen abzugeben.

Alle Firmen unterstrichen, insbesondere die vertraglichen Kooperationspartner von Haupt- und Realschule, dass sie es begrüßen würden, wenn diese etablierte und bestens organisierte Veranstaltung „Berufsparcours“ von der Gesamtschule mit dann deren Achtklässlern fortgeführt würde.

Ein sehr großes Lob über den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die gute Vorbereitung und die Annahme durch die Schüler äußerte sich auch Karin Ressel vom Technikzentrum Minden-Lübbecke, das den elften Berufsparcours erneut begleitet hatte. Die Schulleiter Roters und Wolberg sprachen von einer „typischen Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, dankten für die Unterstützung durch die Volksbank und stellten vor allem das Engagement der Betriebe heraus.