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Berufsparcour 2013 - erneut mit Rekordbeteiligung der Betriebe -

in der Don-Bosco-Aula

der Klassen 8 der Haupt- und Realschule Gescher

am 14. März 2013: 8. Durchlauf für 142 Haupt- wie Realschüler

 15 Betriebe stellen 21 Ausbildungsberufe vor!

Durchweg zufriedene Firmen attestieren den Schülern eine hohe Motivation

In einer Abschlussrunde bekunden alle Mitwirkungen ihr Fazit:

Durchweg sehr zufriedene Firmen attestieren den Schülern wie in den Jahren zuvor eine hohe Motivation,

loben die großartige Organisation und Betreuung durch das Technikzentrum, die Volksbank und die Don-Bosco-Schule, halten den Veranstaltungsort für ideal

und erklären,

im nächsten Jahr selbstverständlich wieder dabei zu sein.

 

Beim achten Berufsparcours stellen 15 regionale Betriebe 21 Berufe durch firmeneigene Aufgaben im Schulzentrum vor

Praxisnahe Berufsorientierung bringt Gewinn für regionale Betriebe und Schüler

Jannik freut sich: „Ich konnte viele Berufe erkunden und Informationen sammeln. Ich habe schon ein Angebot für ein Praktikum als Produktionsmechaniker Textil bei der Firma Huesker bekommen."

Ebenso sind alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Don-Bosco-Hauptschule und der Städtischen Realschule begeistert vom diesjährigen Berufsparcours. Einhellig sind sie der Meinung, dass sie an diesem Vormittag viele Berufe kennen gelernt haben, die sie ganz praktisch durch typische Aufgaben erproben konnten. So erklärt Mareen: "Ich finde, dass die Firmen ihre Berufe gut erklärt haben. Man hat gelernt, wie vielseitig die Arbeit ist." Ihre Mitschülerin Justina weist daraufhin, dass es nicht selbstverständlich sei, dass die Betriebe sich so viel Zeit für die Schülerinnen und Schüler nähmen. Lobend erwähnen viele Achtklässler auch, wie freundlich die Mitarbeiter an den Stationen Fragen beantworten.

142 Jugendliche haben an diesem Vormittag Gelegenheit 21 Berufe durch praktische Tätigkeiten zu erleben, ihre Fähigkeiten zu erproben und ihre Stärken zu erfahren. Die teilnehmenden Betriebe nutzen die Möglichkeit ihre Ausbildungsberufe den Jugendlichen vorzustellen. So können die Schülerinnen und Schüler auch Berufe kennen lernen, denen sie im Alltag weniger begegnen und das Spektrum für die Berufswahl erweitern.

„Wir haben so die Möglichkeit unsere Ausbildungsberufe praktisch vorzustellen, denn unter der Berufsbezeichnung können sich die Jugendlichen oft wenig vorstellen“, erklärt Martin Veit von der Firma Rehau mit Aufgaben für Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Ausbildungsleiter Vaalbrock von Ruthmann ergänzt: „Man sieht schon, wer Talent hat. So lernen wir interessierte und begabte Jugendliche persönlich kennen, bevor sie sich bei uns bewerben.“

Die örtlichen Unternehmen arbeiten oft seit Jahren an den Berufsorientierungsveranstaltungen der beiden Schulen mit, aber es gibt auch immer wieder neue Interessenten wie die Bischöfliche Stiftung Haus Hall und die Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland mbH (EGW). "Hier können die Jugendlichen den Beruf der Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft durch praktisches Tun kennen lernen. In Gesprächen können wir dabei interessierten Schülern weitere Informationen geben, die so noch besser ankommen als bei einer Berufsorientierungsmesse", verdeutlicht Tanja Elting von der EGW ihre Erfahrungen mit dem Berufsparcours.

An der Station "Schiebetisch" von Haus Hall können Schülergruppen nachvollziehen, wie schwierig es ist mit Behinderungen die Aufgabe, einen Beutel mit Möbelbeschlägen zu bestücken, erfolgreich zu erfüllen. Im selben Bereich sind auch die Stationen des Krankenhauses Maria-Hilf aus Stadtlohn und des Gescheraner Altenpflegeheims St. Pankratius umlagert. Jugendliche im grünen OP-Kittel bauen Infusionsbesteck zusammen und legen es einem großen Stofftier an, diese Station wird von der Tierklinik Hochmoor betreut.  

Wie der Nettolohn berechnet wird, erfahren die Jugendlichen bei dem Steuerbüro Trepmann - Gohsen -Brüning. Die AOK hat eine Aufgabe für Sozialversicherungsfachangestellte entwickelt und die Techniker Krankenkasse für Sozialversicherungskaufleute und Kaufleute im Gesundheitswesen, am Beispiel eines Schadensfalles  erproben die Teilnehmer Tätigkeiten von Versicherungskaufleuten bei der Allianz-Agentur Möllers & Nolte.

Vielfältige Aufgaben gab es für die Schüler in technischen Berufen zu erledigen. Bei der Firma HIMMEL by Neudecker & Jolitz warten elektronische Aufgaben und Metallbearbeitung auf die Jungen und Mädchen, die einen Eindruck von Berufen wie Feinwerkmechaniker, Konstruktions- und Zerspanungsmechaniker sowie Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik vermitteln. Auch die Trapo AG ist mit mehreren Stationen vertreten, an denen Industriekaufleute einen Serienbrief erstellen und Industriemechaniker die Montage eines Aluminiumsprofils üben. Natürlich hat auch  die Volksbank Gescher eG wieder eine Übung vorbereitet: Die Führerscheinrechnung muss durch eine korrekt ausgefüllte Überweisung bezahlt werden. Bankvorstand Ralf Frankemölle freut sich über die große Resonanz der Betriebe. Seit acht Jahren unterstützt die Volksbank Gescher eG den Berufsparcours für die Haupt- und Realschule auch finanziell. „Der Berufsparcours mit Aufgaben örtlicher Betriebe erleichtert nicht nur den Jugendlichen die Entscheidung für mögliche Ausbildungsberufe und Schülerbetriebspraktika, sondern gibt auch den Betrieben die Möglichkeit, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, bestimmte Fähigkeiten zu testen und möglicherweise den Wunsch-Azubi oder -Praktikanten zu finden“, beschreibt Karin Ressel vom Technikzentrum Minden - Lübbecke die Aufgabe des von ihr entwickelten Parcours. In der Abschlussbesprechung sind  sich alle Beteiligten einig, dass die Mädchen und Jungen engagiert, diszipliniert und mit großem  Interesse bei der Sache waren, und sie gerne im nächsten Jahr wieder an dieser nachhaltigen Veranstaltung zum Start der  Berufsorientierung mitarbeiten.